MLB Commisioner Rob Manfred will die regular season kürzen

      MLB Commisioner Rob Manfred will die regular season kürzen

      Quelle: YES Network

      Manfred said reducing the number of games in a season would have economic and competitive ramifications, but the idea of giving players more off days is receiving more attention than ever.


      Was haltet ihr davon?
      Arbeit ist der Untergang der trinkenden Klasse!

      Daniel schrieb:


      162x 3 + x Std mit wenig Pausen ist schon hart.


      Mal ein Gegenargument:
      Clayton Kershaw: Jahresgehalt in diesem Jahr $32,571,000. Teilt man das durch 162 Spiele verdient er pro Spiel rund 201.000,- Dollar.
      Das durchschnittliche Gehalt eines MLB Spielers liegt diese Saison ungefähr bei 4 Mio. Bei 162 Spielen ergibt das ein Gehalt pro Spiel von knapp 24.500,- Dollar.
      Mein Mitleid mit den Spielern hält sich dadurch in Grenzen, wenn es auch sicherlich nicht schön ist, wenn die eigenen Kinder einen Onkel nennen.
      Aber hart würde ich das Leben eines MLB Spielers nicht nennen. Haben ja nach 15 Jahren Zeit .... viel Zeit, das Geld auszugeben. ^^ ;)
      Die hohe Anzahl an Spielen ist ja auch ein Grund, warum die Spieler so viel verdienen und es die höchsten Durchschnittgehälter aller großen Ligen gibt. Und warum die Spielergewerkschaft bisher einen Salary Cap erfolgreich verhindert hat. Obwohl sonst jede US-Sportliga diesen hat.

      Argument ist eher, dass man den Spielplan strafft, minimiert dadurch die Kosten (weniger Fixkosten, Reisekosten etc.) und versucht die Zuschauereinnahmen gleich zu halten, in der Hoffnung, dass sich dann eben die Zuschauerzahlen auf die restlichen Spiele verteilen. Dazu würde man zwangsläufig die einzelnen Spiele aufwerten, weil weniger Spiele eine Aufwertung jedes einzelnen Spiels bedeutet. Die Frage ist aber, ob es nun so relevant ist, ob man 162 Spiele oder dann doch z. B. nur 140 Spiele hat. Ich denke, man soll es bei der Anzahl belassen. Die Sportart für die Zukunft fit zu machen, im Kampf gegen Football und Basketball etc. kann man auch auf anderem Wege.
      Ich verstehe die Problematik, aber ich würde sie anders lösen. Die MLB könnte den 25er-Kader aufstocken und Zwangspausen für Spieler einsetzen. So wie es z.B. in Deutschland mit Pitchern im Nachwuchs gemacht wird. Spielt ein Spieler 7 Spiele hintereinander, hat er zwei oder drei Spiele auszusetzen und darf nicht im Kader stehen.
      Arbeit ist der Untergang der trinkenden Klasse!
      Die Idee dass die einzelnen Spiele dadurch aufgewertet würden gefällt mir gut.

      Es fühlt sich für mich immernoch sehr seltsam an 3 Stunden ein Spiel zu gucken dessen Ergebnis, wegen den anderen 161 Spielen der Saison, einfach wenig Relevanz hat.

      Freshman schrieb:

      Die Idee dass die einzelnen Spiele dadurch aufgewertet würden gefällt mir gut.

      Es fühlt sich für mich immernoch sehr seltsam an 3 Stunden ein Spiel zu gucken dessen Ergebnis, wegen den anderen 161 Spielen der Saison, einfach wenig Relevanz hat.


      Der Gedanke ist nachvollziehbar, wenn auch nicht ganz richtig. Es entscheiden ja nicht 2-3 Spiele über die Saisonverlauf, sondern alle zusammen. So gesehen sind auch alle Spiele wichtig.
      Mit einem 162-0 Record ist man 100% in den PlayOffs, behaupte ich mal... :D

      Trotz des hohen Gehalts finde ich den Gedanken richtig, die Spieler zu schützen. Wenn es da einen besseren Weg gäbe, wäre mir das auch Recht.
      Und bloss weil Rob Manfred das möchte, heisst es ja noch lange nicht, dass das Ganze auch umgesetzt wird. Die Teams müssen da ja auch noch drüber abstimmen und für die hängt ja auch Kohle dran...

      Freshman schrieb:

      Es fühlt sich für mich immernoch sehr seltsam an 3 Stunden ein Spiel zu gucken dessen Ergebnis, wegen den anderen 161 Spielen der Saison, einfach wenig Relevanz hat.
      Die einzelnen Spiele sind Teil von Serien. Ich vergleiche das immer mit Dritteln beim Eishockey oder Vierteln beim Basketball. Das einzelne Spiel mag zwar 9 Innings haben, aber am Ende entscheidet der Gewinn der Serie. Wer die meisten Serien für sich entscheidet, ist im Oktober dabei. Bei anderen Sportarten schalte ich auch nicht ab, wenn das Spiel nicht vorbei ist.

      Davon ab bin ich süchtig nach dem Sport. Ich wünschte mir die Saison würde von Februar bis November gehen. Meinetwegen kann es auch eine Art Winterliga geben, die in Hallen ausgetragen wird. Aber ich bin da auch etwas extrem.
      Arbeit ist der Untergang der trinkenden Klasse!
      Ich glaube, dass die Vielzahl und Regelmäßigkeit der Spiele eine wichtige Rolle für den Suchtfaktor spielt. Wenn fast jeden Tag gespielt wird, ist der Sport im Alltag viel stärker präsent als wenn sich nur am Wochenende etwas tut und man in den Zwischenzeiten mit Transfer- und Aufstellungsgerüchten vorlieb nehmen muss. Ich kann jedenfalls von mir selbst behaupten, dass ich zwar eigentlich ein noch größerer Football- als Baseballfan bin, die Leere der Offseason aber beim Baseball viel stärker spüre als beim Football. Die Omnipräsenz von Baseball während der Saison macht für mich einen wichtigen Teil des Reizes dieser Sportart aus und ich fände es schade, wenn daran etwas geändert würde. Barneys Vorschlag mit größeren Kadern und Zwangspausen für die einzelnen Spieler ist mir da deutlich sympathischer.
      Sehe ich nicht so. Die Menge der Spieler weltweit bleibt die selbe. Das Niveau der Minor Leagues wird nur etwas sinken, weil die besten Player schon früher hochgezogen werden müssen. Ein Rob Refsnyder wäre dann eben nicht bei Triple-A Scranton/Wilkes-Barre sondern in der MLB bei den Yankees. Die Organisation ist die selbe.
      Arbeit ist der Untergang der trinkenden Klasse!

      Barney Gumble schrieb:

      Die einzelnen Spiele sind Teil von Serien. Ich vergleiche das immer mit Dritteln beim Eishockey oder Vierteln beim Basketball. Das einzelne Spiel mag zwar 9 Innings haben, aber am Ende entscheidet der Gewinn der Serie. Wer die meisten Serien für sich entscheidet, ist im Oktober dabei. Bei anderen Sportarten schalte ich auch nicht ab, wenn das Spiel nicht vorbei ist.


      Zu diesem Thema habe ich eine interessante Folge von "Effectifely Wild" (dem IMHO interessantesten teamübergreifenden Podcast für Baseball) gehört, wo Ben Lindbergh und und Sam Miller eine Hörerfrage diskutierten, was sich ändern würde, wenn nicht einzelne Spiele, sondern Serien bewertet würden und das in unterschiedlichen Ausprägung, z.B. Anzahl der gewonnen Spiele (recht uninteressant, da dann häufig das 3. Spiel keine Aussagekraft mehr hat und dann ein "minderwertiger" Pitcher auf den Mound gestellt wird) oder Total Runs in 3 Spielen (sicher interessanter). Sehr interessant waren ihre Überlegungen zu Strategieentscheidungen während der Serie. sehr hörenswert:

      BP Daily Podcast: Effectively Wild Episode 825: The Airport Angels Edition
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